Schritt 1: Anforderungserhebung

Ein System, das transparentes und effizientes „Visual Logistics Management“ ermöglicht, kann nur konzipiert und entwickelt werden, wenn konkrete Anwendungsfälle und Aufgabenstellungen definiert worden sind. Hierfür müssen die unternehmensübergreifenden logistischen Prozesse des Logistiknetzwerks aus Automobilhersteller, Logistikdienstleistern und Zulieferer hinreichend bekannt, analysiert und verstanden sein.

Dieser Prozessschritt konkretisiert die Anwendungsfälle basierend auf den Aufgabenstellungen, beschreibt die Ist-Prozesse, definiert Rahmenbedingungen für die Datenbereitstellung und Sicherheit aus Sicht der verschiedenen Partner. Zudem spezifiziert er Informationen, die durch die Partner bereitgestellt werden müssen und liefert Anforderungen für die Informationsverarbeitung und kontext‐ sowie partnerspezifische Visualisierung im Rahmen des Visual Logistics Management

Im Verlauf der Projektdefinition wurden bereits Aufgabenstellungen im Rahmen des Behältermanagements, der lieferantengesteuerten Versorgung und des Störungsmanagement in synchronisierten Lieferketten identifiziert. Diese Aufgabenstellungen haben gleichermaßen hohe Relevanz für alle Partner einer Lieferkette und liefern somit einen hervorragenden Input für eine kollaborative Planung und Steuerung von Lieferketten mittels Visual Logistics Management.