Schritt 3: Technologieentwicklung

Die sich aus den Prozessschritten 1 und 2 ergebenden technologischen Anforderungen an die VILOMA‐Systemlandschaft werden analysiert. Auf Basis der Analyseergebnisse werden alternative Systemarchitekturvarianten konzipiert und evaluiert. Die Ergebnisse stellen dann die angestrebte Systemarchitektur dar, die im weiteren Verlauf des Projektes implementiert wird.

Auf Basis der Vorarbeiten aus dem Prozessschritt 2 werden die zu erstellenden Simulations‐ und Prognosewerkzeuge in Form von Web‐Services oder mobilen Applikationen konzeptionell beschrieben und mit den Anwendungsfallpartnern abgestimmt. Die Ergebnisse der Simulations‐ und Prognosebausteine werden in spezifischen Visualisierungsbausteinen aufbereitet und können von dem Nutzer interpretiert werden. Aufbauend auf den konzeptionellen Ergebnissen des Prozessschritts 2 zur Mensch‐Maschine‐Schnittstelle sind an den Übergängen der zu entwickelnden Werkzeuge geeignete Schnittstellen zur Kommunikation mit dem Nutzer vorzusehen. Die konzeptionelle Ausarbeitung sowie Umsetzung erfolgt in enger Abstimmung mit den Anwendungsfallpartnern.

Dieser Software‐Prototyp übernimmt die angedachte Assistenzfunktion zur Entscheidungsunterstützung der Logistikmanager, indem die Nutzung der aufbereiteten, verdichteten und gefilterten Informationen zur Identifikation von Störungen in der Supply Chain ermöglicht wird. Handlungsempfehlungen zur Reaktion auf die Störung können vom Nutzer selektiert und simulationsgestützt untersucht werden.