Schritt 5: Evaluation

Im Prozessschritt 5 wird der Grundstein dafür gelegt, dass die entwickelten Methoden und Technologien in der Praxis nutzbringend eingesetzt werden können. Um dies zu gewährleisten, beginnt die entwicklungsbegleitende Evaluation bereits im Rahmen der Anforderungsspezifikation, so dass Zielvorgaben für diese aus der Praxis abgeleitet werden können. Im Anschluss folgt die Bestimmung der Evaluationskriterien sowie die Auswahl von geeigneten Evaluationsmethoden. Dazu gehören die Erarbeitung eines Kennzahlensystems zur Messung des Gesamtprojektfortschritts und ‐erfolges, sowie die Definition eines Controlling‐ Instruments zur durchgängigen und transparenten Darstellung der Entscheidungsfindung.

Durch den iterativen Abgleich der wissenschaftlichen Methoden und Technologien mit den Anforderungen aus der Praxis können neue Erkenntnisse bereits während der Entwicklung berücksichtigt werden. Das Ziel ist es, die entwickelten Lösungen praxistauglich zu gestalten, so dass die Robustheit des logistischen Gesamtsystems steigt.

Der Fokus liegt auf neuartigen, praxistauglichen, nutzerzentrierten Visualisierungen, deren Ziel eine intuitive Bedienbarkeit ist. Damit Potentiale entdeckt und benannt werden können, evaluieren Experten und Praktiker der Praxispartner regelmäßig die Forschungsergebnisse in Form von Prototypen. Dabei wird überprüft, auf welche Branchen und Use Cases die Forschungsergebnisse übertragen werden können, um so die Verallgemeinerung vom Forschungsprojekt VILOMA und einen Nutzen für die Allgemeinheit zu erzielen.